Vorteile einer Zellulosedämmung
Fakten über isofloc
Im Gegensatz zu Mineralwolle wird Zellulosedämmung garantiert fugendicht, lückenlos und hohlraumfüllend in die zu dämmenden Hohlräume eingebaut.
Es gibt keine Ansatzpunkte zwischen einzelnen Bahnen oder Platten, keine Zuschnittprobleme an konstruktiv bedingten Knotenpunkten.
Die Zellulose verhält sich ebenso wie Holz in Feuchtezuständen, d.h. sie arbeitet wie dieses in alle Richtungen.
Zellulose hat eine stark winddichtende Wirkung, die nach amerikanischen Untersuchungen gegenüber Mineralfasern um ca. 23% höher liegt.
Beim Aufheizen baugleicher Häuser wurden bei dieser Untersuchung ca. 25% weniger Energie in dem Haus mit Zellulosedämmung verbraucht. Entsprechend langsamer findet eine Auskühlung statt.
Ökologisch gesehen, ist die Zellulose den herkömmlichen Dämmstoffen schon allein durch den erheblich geringeren Energieaufwand in der Herstellung überlegen, auch wenn der Herstellungsprozess der Zeitung und die Transportenergie mit berücksichtigt werden.
Bei der Fabrikation der Zellulosedämmung entstehen weder Abgase noch Abwasser.
Wärmeschutz - nur ein Thema für den Winter ?
Wärmeschutz muß im Winter wie im Sommer funktionieren. Im Winter steht die Begrenzung der Wärmeverluste im Vordergrund, um möglichst wenig Heizenergie zu verbrauchen.
Gerade Wohnräume unter dem Dach sind im Sommer besonders anfällig für Überhitzung.
Hier ist ein Dämmstoff gefragt, der nicht nur Wärmeschutz im Winter bietet, sondern auch überzeugenden Hitzeschutz im Sommer.
Modell des Temperaturverlaufes an heißen Sommertagen
Dass ein Dämmstoff auch für angenehm kühle Raumtemperaturen im Sommer sorgen kann, ist jedoch nicht selbstverständlich.
isofloc Zellulosedämmung beweist in beiden Bereichen seine optimale Leistungsfähigkeit:
Schutz vor Kälte im Winter und angenehme Kühle im Sommer sind mit isofloc Zellulosedämmung garantiert.
Speicherfähigkeit - Dichte [Wh/m³K]
Brandschutz
Brandschutz in Gebäuden ist unabdingbar für die Sicherheit der Bewohner und Nutzer.
Für die Sicherheit bei Bränden gibt es zwei wichtige Kenngrößen: Die Baustoffklasse A oder B und die Feuerwiderstandsdauer von Konstruktion F30 bis F180.
Durch die gute Brandschutzwirkung der Borsalze bildet isofloc keine eigene Flammquelle. Da isofloc Zellulosedämmstoff hauptsächlich aus Papier besteht, schmilzt er nicht.
Brand des nicht ausgebauten Dachstuhls im Kurhaus Bad Elster, Sachsen
Die Passgenauigkeit und Dichte der isofloc Dämmschicht behindert den Luftzutritt zum Brandherd.
Von isofloc Zellulosedämmstoff umhülltes Holz wird nur verzögert entflammt, steht oder trägt somit länger und bietet längere Sicherheit im Brandfall.
Geschossdecke nach dem Abräumen des verbrannten Dachstuhls und der ursprünglichen isofloc Dämmung; die tragenden Holzbalken blieben aufgrund der schützenden Dämmung aus Zelluloseflocken nahezu vollständig erhalten.
Schallschutz
Noch immer wird zum Erreichen guter Schallschutzwerte sehr häufig allein der Einsatz von Masse empfohlen.
Mehrschalige Konstruktionen in Holzbauweise ermöglichen jedoch ebenfalls einen hohen Schutz vor Lärm aus Nachbarwohnung, -zimmer oder -gebäude.
Zentrale Bedeutung beim Schallschutz in mehrschaligen Bauteilen hat der Dämmstoff isofloc, der die Hohlräume der Konstruktion äußerst wirksam bedämpft.
Ein Standardproblem im Altbau ist der Trittschallschutz alter Holzbalkendecken.
Als erste Verbesserungsmaßnahme bietet sich hier das Einblasen von isofloc Dämmstoff in die leeren Hohlräume (Resonanzkörper) an.
Luft- und WinddichteDer Dämmstoff sollte von aussen mit der Dämmschutzschicht (Weichfaserplatten, Unterspannbahn) als Winddichtung und von innen mit der Luftdichtung (z.b. Pro-Clima DB+ oder OSB) als Konvektionsschutz abgeschlossen sein. Die Winddichtung schützt die Dämmung vor Nässe und Wind von aussen. Die Luftdichtung bewirkt, dass die warme und feuchtere (im Winter) Innenraumluft nicht durch die Dämmung entweicht. Da isofloc Zellulosedämmung über einen Schlauch sauber und verschnittfrei in die zu dämmenden Hohlräume eingeblasen und verdichtet wird, bildet sich eine winddichtende, lückenlose Wärmehülle. |
Wind- und Luftdichtung sind Voraussetzung für die Wirksamkeit der Dämmschicht
Durch mangelnde Luftdichtung entsteht Kondensat in der Dämmschicht |
Beispiele
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